Die ersten Bilder, die ich bei ihr von dieser Kunstform sah, waren unglaublich faszinierend: leuchtende Farben, die ineinander flossen, Wellen und Strukturen, die wie von selbst entstanden. Es war, als ob die Farben sich ihren eigenen Weg bahnten, unvorhersehbar und doch harmonisch. Ich experimentierte viel mit unterschiedlichen Pouring-Techniken – wie „Flip Cup“, „Bowout“ oder „Swipes“ – und vers
uchte, meine Technik zu finden. Jedes Bild war ein Abenteuer: Mal war das Ergebnis überraschend gut, mal weniger, aber immer war der Prozess faszinierend. Diese Unvorhersehbarkeit und die Möglichkeit, neue, unerforschte Wege zu gehen, macht die Technik für mich so reizvoll. Im Laufe der Zeit, und nach vielen Versuchen und Fehlschlägen, verfeinerte sich meine Technik. Ich lernte, wie man bestimmte Effekte erzielt – etwa die Entstehung von Zellen oder das Schaffen harmonischer Farbverläufe. Mein Stil begann sich zu entwickeln, und ich merkte, dass ich mittlerweile meine Techniken gefunden hatte. Die ersten unsicheren Bilder wichen immer ausdrucksstärkeren und ästhetischeren Werken, die ich auch mit Stolz meinem Umfeld präsentierte. Mit dieser Weiterentwicklung kam der Gedanke, meine Werke nicht nur für mich zu schaffen, sondern auch mit anderen zu teilen. Zunächst veröffentlichte ich meine Bilder nur in meinem engeren Familien- und Bekanntenkreis und es war überwältigend, wie viel positive Resonanz ich erhielt. Einige begannen, meine Werke zu liken, zu kommentieren und sogar anzufragen, ob sie ein Bild kaufen könnten. Ich hatte nie damit gerechnet, dass meine Kunst so gut ankommen würde, aber der Zuspruch motivierte mich, den nächsten Schritt zu gehen: Ich beschloss, meine Bilder zu verkaufen. Der Weg, meine Bilder zum Verkauf anzubieten, ist ein wichtiger Schritt in meiner künstlerischen Entwicklung. Aber er begann mit dem Vertrauen in den kreativen Prozess und dem Mut, meine Werke zu teilen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich gemacht habe, und freue mich darauf, weiterhin neue Techniken zu entdecken, noch mehr zu experimentieren und meine Werke mit anderen zu teilen – immer in der Hoffnung, dass meine Bilder weiterhin auch Menschen begeistern und inspirieren.