11/08/2026
Und das ist irgendwie spannend, weil ein eigenes Restaurant lange das Ziel war, das von außen ziemlich logisch für mich gewirkt hat.
Köchin werden. Restaurant führen. Hauben kochen. Mehr erreichen. Weitermachen 👀
Ich hab das auch geliebt. Und ich liebe es immer noch, in der Küche zu stehen. Aber mein eigentliches Ziel war nie, jeden Tag nur dort zu stehen. Zumindest hat sich das im Laufe der letzten Jahre so entwickelt.
Ich wollte immer ausprobieren, was mit Kochen noch alles möglich ist.
Kochbücher schreiben, Kochkurse geben, Showcookings machen, Rezepte entwickeln, vor der Kamera stehen, TV drehen, eine eigene Doku machen, YouTube aufbauen. Mit Marken und Produkten arbeiten. Ideen entwickeln, die vielleicht mit einem Gericht anfangen, aber nicht dort aufhören 💡
Ich glaube, ich habe Kochen lange hauptsächlich als kreatives Handwerk gesehen. Heute sehe ich es auch als meine unternehmerische Sprache 🔥
Vielleicht ist genau das gerade mein größtes Learning: Nicht jedes Ziel muss so aussehen, wie man es sich mit 18 vorgestellt hat. Und nur weil man in etwas gut ist, heißt das nicht, dass man sein ganzes Leben genau eine Sache damit machen muss.
Ich will mich auch gar nicht mehr so genau entscheiden müssen, ob ich Köchin, Unternehmerin, Autorin oder was auch immer bin.
Ich koche.
Und daraus ist über die Jahre ziemlich viel entstanden.
Das Restaurant war ein wichtiger Teil davon. Aber eben nicht mein Endziel.
Und ich glaube, das Beste daran ist, dass ich gerade selbst noch nicht weiß, was daraus alles werden kann 💭