Agentur für Grünes

Agentur für Grünes Wir begrünen Innenräume, Wintergärten und Terrassen. Passend zum Lebens- und Einrichtungsstil suchen wir nach den schönsten Pflanzen und Gefässen für Sie!

2 Jahre später – und dieser Philodendron Narrow hat sich einfach wunderschön entwickelt. 🌿Dieses Bild macht uns bei der ...
29/08/2026

2 Jahre später – und dieser Philodendron Narrow hat sich einfach wunderschön entwickelt. 🌿

Dieses Bild macht uns bei der Agentur für Grünes richtig Freude. Denn es zeigt, was passiert, wenn Pflege, das richtige Gefäss und ein wertschätzendes Umfeld zusammenkommen.

Seit zwei Jahren steht dieser Philodendron Narrow im eleganten BAQ Raindrop Natural Gefäss bei unserem Kunden im Büro. Die Pflanze ist symmetrisch und voll gewachsen, mit glänzend grünen, tief gelappten Blättern. Genau so soll es sein.

Wie das gelingt? Wir pflegen die Pflanze im Full Service. Alle drei Wochen versorgen wir sie mit Wasser und Nährstoffen. Dabei achten wir darauf, dass erst gegossen wird, wenn die Anzeige auf dem Minimum steht. Regelmässiges Drehen um 90 bis 180 Grad sorgt dafür, dass die Pflanze gleichmässig wächst und nicht einseitig wird.

Das Gefäss selbst ist schlicht gehalten, passt in Farbe und Form perfekt in die Umgebung und wirkt nie aufdringlich. Die BAQ-Reihe bietet verschiedene Formen und Grössen, sodass wir auch in diesem Büro mehrere Punkte begrünen konnten – jedes Mal passend zum Raum.

Was uns besonders freut: Die Mitarbeitenden erfreuen sich täglich an den Pflanzen. Die Rückmeldungen, die wir zwischen unseren Besuchen erhalten, sind durchweg positiv. Man merkt, dass grüne Räume geschätzt werden. Und das wirkt sich auch auf die Pflanzen selbst aus. Denn wo Menschen Pflanzen mögen, gedeihen sie besser.

Genau dafür stehen wir: Innenraumbegrünung, die langfristig funktioniert und Räume lebenswerter macht.

👉 Mehr über unsere Dienstleistungen: www.agenturfuergruenes.ch

Schlicht. Dezent. Auf den Punkt.Nicht jeder Raum braucht eine grüne Oase. Manche Räume verlangen nach etwas anderem – na...
27/08/2026

Schlicht. Dezent. Auf den Punkt.

Nicht jeder Raum braucht eine grüne Oase. Manche Räume verlangen nach etwas anderem – nach einem lebendigen Akzent, der sich respektvoll in die bestehende Gestaltung einfügt und sie unterstreicht, statt sie zu überlagern.

Dieses Projekt zeigt, wie wir bei der Agentur für Grünes an die Begrünung einer Kanzlei herangegangen sind. Eine Kanzlei arbeitet in Rechtsfragen. Hier braucht es nüchterne, klare Arbeitsstrukturen, damit die Klientinnen und Klienten optimal beraten und vertreten werden können. Diese Klarheit und Professionalität darf sich auch in der Bepflanzung widerspiegeln.

Unsere Wahl fiel auf den Wunderstrauch (Codiaeum variegatum 'Petra'). Warum gerade diese Pflanze? Seine rötlich-braunen bis gelblichen Blattfärbungen nehmen die umgebende Farbwahl auf – in den Möbeln, im Parkett, in den Bildern an den Wänden. So entsteht kein Bruch, sondern ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Natur und Interieur.

Auch das Gefäss haben wir bewusst gewählt. Die schlanke Vasenform benötigt am wenigsten Raum und wird trotzdem wahrgenommen. Vom Eingang zum Sitzungszimmer her gesehen steht sie hinter dem Tisch. So wird die Pflanze besser in Szene gesetzt, ohne den Arbeitsbereich einzuengen.

Das Ergebnis: kontrollierte Eleganz. Professionelle Ruhe. Ein grüner Akzent, der genau das tut, was er soll – und nicht mehr.

Denn manchmal liegt die grösste Wirkung in der bewussten Zurückhaltung. Genau das verstehen wir unter durchdachter Raumbegrünung.

Mehr über unsere Arbeit erfahrt ihr auf www.agenturfuergruenes.ch 🌿

Manchmal fängt unsere Arbeit ganz unspektakulär an. Ein leerer Raum, noch im Umbau, und wir stehen mit Rollenuntersätzen...
23/08/2026

Manchmal fängt unsere Arbeit ganz unspektakulär an. Ein leerer Raum, noch im Umbau, und wir stehen mit Rollenuntersätzen auf dem Boden. Nicht gerade glamourös – aber genau hier beginnt die Magie.

Wir nehmen euch heute mal mit hinter die Kulissen und zeigen, wie aus einem kahlen Raum ein kleiner Indoor-Dschungel wird. Schritt für Schritt.

🔧 Schritt 1: Massangefertigte Rollenuntersetzer platzieren.
Eine runde MDF-Scheibe, umlaufend mit einem 8 cm breiten Chromstahlband eingefasst, Rollen von unten verschraubt. Die Blende sorgt dafür, dass später nichts davon sichtbar ist. Traglast: 600 kg. Denn die Gefässe, die darauf stehen werden, sind keine Leichtgewichte.

🪴 Schritt 2: Wasserdicht ausgekleidete Pflanzgefässe aufsetzen.
120 cm Durchmesser, 70 cm Höhe. Gross genug, um den Pflanzen langfristig ein gutes Zuhause zu bieten.

🔍 Schritt 3: Kontrollschacht einbauen.
Darin sitzt die Wasserstandsanzeige, frei zugänglich nach dem Öffnen des Deckels. So können wir jederzeit prüfen, ob Wasser im Gefäss steht, und über die Jahre hineinwachsende Wurzeln kontrollieren. Das ist ein guter Indikator für die Pflanzengesundheit.

🌱 Schritt 4: Substrataufbau.
Zuerst eine Dränageschicht aus Blähton, darüber ein Vlies, dann mineralisches Substrat. Jede Schicht hat ihre Funktion – nichts davon ist Zufall.

Und dann kommt der Teil, den wir am meisten lieben: die Bepflanzung 🌿

Der Wunsch des Auftraggebers war klar: Grosspflanzen, die wie ein kleiner Ausschnitt aus dem Dschungel wirken. Wir haben stark verzweigte Solitärpflanzen gewählt – Ficus lyrata, Schefflera actinophylla 'Amate' und Codiaeum variegatum 'Petra'. Ihr dickes Holz und die Verzweigung erzeugen den Eindruck alter Urwaldbäume. Drumherum: Pflanzen mit grossen, teils farbigen Blättern, hängend oder kletternd wachsend, die mit der Zeit ineinander übergehen.

Das Endresultat hat auch uns gefreut. Die finale Platzierung stand noch aus, da die Möblierung erst Tage später folgte. Aber das Ergebnis überzeugt, oder?

Genau das ist es, was wir bei der Agentur für Grünes tun: Wir schaffen lebendige Räume – von der unsichtbaren Technik bis zum fertigen Dschungel-Feeling. Denn das Schönste an guter Innenraumbegrünung ist, dass man die ganze Arbeit dahinter am Ende nicht sieht. Man spürt sie nur.

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30 Jahre. Ein Rückblick, der nach vorne schaut.Gestern war der 15. August. Dieses Datum hat für mich einen besonderen sy...
16/08/2026

30 Jahre. Ein Rückblick, der nach vorne schaut.

Gestern war der 15. August. Dieses Datum hat für mich einen besonderen symbolischen Wert. Am 15. August 1996 begann offiziell meine Lehre zum damals noch "Topfpflanzen- und Schnittblumengärtner" genannten Beruf.

Ich höre meinen damaligen Lehrmeister noch heute sagen: "Ich beginne die Lehrverträge gerne mit einem Feiertag." Dieser Satz ist mir geblieben. Warum, weiss ich nicht. Aber ich finde es einen schönen Gedanken. An einem Feiertag sollte man zurücklehnen und entspannen können. Nur dann hat man die Möglichkeit, aus der Distanz zu beobachten. Gewinnt man Distanz, gewinnt man Einsicht. Und die gewonnenen Erkenntnisse werden zur Grundlage neuer Ideen, Vorgehens- und Verhaltensweisen.

Seit gestern bin ich offiziell 30 Jahre in diesem Beruf tätig. Ich habe in dieser Zeit vieles kennen und sehen gelernt.

Wir Gärtner sind häufig "spürige" Menschen. Wir müssen die Fähigkeit besitzen, Lebewesen zu beobachten. Zum Beobachten gehört nicht nur das Lebewesen selbst, sondern auch seine Umgebung. Welche Faktoren beeinflussen seine Existenz? Wenn ich ein bestimmtes Symptom sehe, muss ich mich fragen, was dessen Ursache ist.

Und so läuft das bis heute in meinem Job bei der Agentur für Grünes. Egal, mit welchen Lebewesen ich es zu tun habe. Pflanze, Mensch, Tier. Alles spielt zusammen und alles hängt zusammen.

Ein Hitzesommer wie in diesem Jahr ist da eine spezielle Fügung. Seit mehr als 30 Jahren beobachte ich auch das Wetter und die Klimaentwicklung. Ich bin heuer nicht überrascht, nicht schockiert. Ich habe es kommen sehen.

Ich bin nun in einem Alter, in dem ich auf eine bestimmte Zeitspanne zurückblicken kann. Und ich beginne, noch mehr Zusammenhänge zu erkennen.

Zusammenhänge erkennen – das ist eigentlich meine Hauptaufgabe. Im Umgang mit Kunden genauso wie im Umgang mit Pflanzen oder Mitarbeitenden. Ich muss mich auf alle Faktoren einlassen können. Ich habe gelernt, hinter die Fassade zu schauen. Nicht selten passiert es mir, dass ich bei einem ersten Kundengespräch bereits aus dem Gesagten ableiten kann, was ich der Person empfehle und was nicht. Denn die Person ist für mich der grundlegende Faktor für eine künftig funktionierende Basis einer Beziehung. Beziehung zwischen mir und ihr. Beziehung zwischen ihr und ihrer Begrünung.

Heute sehe ich manchmal zu viel. Es passiert mir oft, dass ich mir sagen muss: Tritt einen Schritt zurück. Du kannst nur dich selbst verändern. Anderen musst du die Zeit geben, sich in ihrem Tempo zu verändern – auch wenn es manchmal wehtut, zuschauen zu müssen, wie sie gegen eine Wand laufen.

Eine der tiefsten Lektionen habe ich von meinem kürzlich verstorbenen Strassenhund Jester gelernt. Als ich erkannte, dass er auf meine emotionale Art – die schlicht auf Überforderung im Umgang mit ihm in den ersten Jahren beruhte – mit Unsauberkeit im Haus während der Nacht reagierte. Es war der Moment, als ich lernen durfte, meine Emotionen zu erkennen, zu kontrollieren und Schritt für Schritt ruhiger und gelassener zu werden.

Pflanzen, Menschen, Tiere – sie alle spiegeln uns, wenn wir bereit sind hinzuschauen. 30 Jahre haben mich gelehrt: Wer Räume mit Grün gestaltet, gestaltet Beziehungen. Und jede gute Beziehung beginnt mit ehrlichem Beobachten.

Danke an alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben und begleiten. Auf die nächsten Jahre – mit offenen Augen und einem ruhigen Herz. 🌿

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Wenn Schönheit auf Paragraphen trifft 🌸Schaut euch dieses erste Bild an. Aufgenommen am 4. Mai. Eine Zwergflieder-Hecke ...
03/08/2026

Wenn Schönheit auf Paragraphen trifft 🌸

Schaut euch dieses erste Bild an. Aufgenommen am 4. Mai. Eine Zwergflieder-Hecke in voller Blüte, zartes Rosa, wunderschön anzusehen. Wer könnte da zur Schere greifen wollen?

Nun ja. Die Behörde zum Beispiel. Denn wegen der danebenliegenden Ausfahrt darf diese Hecke maximal 50 cm hoch sein. Und sie hatte sich deutlich über diese Grenze hinweggesetzt. Mit Stil, das muss man ihr lassen.

Damit sind wir bei einem Dilemma, das wir bei der Agentur für Grünes bestens kennen. Es ist ein Gespräch, das wir regelmässig mit unseren Kunden führen. Es geht ums Schneiden. Genauer gesagt: um die Frage, wie viel.

Die meisten Kunden wünschen sich nur einen leichten, kosmetischen Schnitt. Verständlich. Man sieht die volle Hecke, sie blüht, sie ist grün, und dann sollen wir da radikal ran? Die Augen werden gross, die Frage kommt sofort: "Was, so stark?"

Aber genau hier liegt der Punkt. Ein starker Rückschnitt, zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Stärke, kann für die Pflanze das Beste sein, was ihr passiert.

Und der richtige Zeitpunkt war hier entscheidend. Die Blütezeit war vorbei, der Mond in abnehmendem Zustand. Hätten wir erst im Herbst geschnitten, hätten wir die frisch gebildeten Triebe entfernt, die im nächsten Jahr für Blüten gesorgt hätten. Im schlimmsten Fall: keine Blüten mehr. Das wollten wir natürlich vermeiden.

Also haben wir am 23. Juni geschnitten. Und zwar richtig. Von den einzelnen Büschen blieben jeweils nur noch 5 bis 10 der stärksten Triebe auf einer Höhe von 30 cm übrig.

Ja, das kann den Eigentümer erst einmal schocken. Wir verstehen das. Aber als Fachleute kennen wir die Entwicklung dieser Pflanzen und wissen, was danach passiert.

Und jetzt kommt das dritte Bild ins Spiel. Gerade einmal zehn Wochen nach dem Rückschnitt treiben die Pflanzen sämtlich wieder aus. Und zwar von innen und von unten her. Sie werden dicht, kräftig und bilden die Grundlage für einen sauberen neuen Aufbau.

Das ist genau das, was rein kosmetische Eingriffe auf Dauer nicht leisten können. Wer immer nur aussen etwas stutzt, riskiert, dass die Pflanzen von innen heraus verkahlen, lockerer werden und an den äusseren Enden keine Kraft mehr haben, richtig auszutreiben.

Manchmal ist es eben besser, einmal mutig zu sein, als jahrelang am Symptom herumzuschneiden. Und das Schöne daran: Nach so einem Verjüngungsschnitt ist für einige Jahre kein radikaler Rückschnitt mehr nötig.

Wir wissen, dass es Vertrauen braucht, uns so arbeiten zu lassen. Und wir sind dankbar für jede Kundin und jeden Kunden, die uns dieses Vertrauen schenken. Denn am Ende sprechen die Ergebnisse für sich.

Manchmal muss man den Mut haben, etwas loszulassen, damit es stärker zurückkommen kann. Das gilt für Hecken genauso wie für vieles andere im Leben. 🌿

👉 Mehr über unsere Arbeit erfahrt ihr auf agenturfuergruenes.ch

Mobile Begrünung für einen Mehrzwecksaal – ein Projekt, das uns richtig Freude gemacht hat. 🌿Die Ausgangslage: Ein gross...
27/07/2026

Mobile Begrünung für einen Mehrzwecksaal – ein Projekt, das uns richtig Freude gemacht hat. 🌿

Die Ausgangslage: Ein grosser, schlicht gehaltener Saal mit braun-beigem Betonboden, eierschalenfarbenen Vorhängen und Wandvertäfelungen in heller Buche. Der Raum lässt sich je nach Bedarf als Ganzes nutzen oder in drei unterschiedlich grosse Räume unterteilen. Funktional, aber optisch eher nüchtern.

Der Wunsch unseres Auftraggebers war klar formuliert: Eine Pflanzengruppe, die als Ensemble für Ambiente sorgt, sich aber auch in ihre Einzelteile zerlegen lässt, um in den kleineren Räumen jeweils einen grünen Akzent zu setzen. Ob neben dem Rednerpult, vor dem Tisch bei einer Pressekonferenz oder als stimmungsvoller Rahmen bei einem grossen Anlass – die Pflanzen sollten flexibel einsetzbar sein.

Wir haben uns für Lechuza Classico Gefässe in der Farbe Taupe entschieden. Diese Farbe passt hervorragend zum beige-grauen Betonboden und den Wandvertäfelungen in heller Buchenoptik. Anthrazit, Dunkelbraun oder Schwarz wären unserer Einschätzung nach zu hart gewesen, während Weiss oder Silber schlicht und ergreifend langweilig gewirkt hätte.

Und dann kam die Überraschung: Genau während unserer Planungsphase nahm der Produzent den Farbton Taupe aus dem Sortiment. Aber wir würden nicht Agentur für Grünes heissen, wenn wir unser Netzwerk nicht dazu nutzen würden, noch die letzten Gefässe in der gewünschten Grösse und Farbe aufzutreiben. Hat geklappt. 💪

Das Ergebnis ist ein Dreier-Ensemble aus Palme, Strahlenaralie und Philodendron Xanadu. Drei Pflanzen in abgestuften Höhen, die zusammen ein stimmiges Bild ergeben.

Ein Detail, auf das wir besonders stolz sind: die versteckten Rollen. Im Gefässboden befindet sich eine Vertiefung, die Platz für runde Rollenuntersetzer bietet. Das Gefäss schwebt dadurch nur etwa 5 mm über dem Boden – optisch sieht es aus, als stünde es direkt auf dem Boden. Aber es lässt sich mühelos verschieben. Genau die Mobilität, die der Auftraggeber brauchte.

Bei der Pflanzenauswahl haben wir bewusst auf Arten gesetzt, die mit mittelhellen Standorten gut zurechtkommen. So müssen die Pflanzen nicht durchgehend am Fenster stehen und können je nach Anlass auch weiter davon entfernt platziert werden.

Eingepflanzt wurden alle drei in mineralisches Substrat mit Wasserreservoir. Die Pflege übernehmen wir direkt und kümmern uns im Drei-Wochen-Rhythmus um die Versorgung mit Wasser und Nährstoffen.

Manchmal braucht ein Raum keine grosse Umgestaltung. Manchmal reichen drei Pflanzen in den richtigen Gefässen, mit der richtigen Farbe und einem durchdachten Konzept – und aus einem nüchternen Saal wird ein Ort, an dem man sich gerne aufhält.

Mehr zu unseren Projekten: www.agenturfuergruenes.ch

„Die ist nicht echt, oder?"Diese Frage hörten wir mehrfach, als wir kürzlich den ersten Schritt einer spannenden Innenra...
21/07/2026

„Die ist nicht echt, oder?"

Diese Frage hörten wir mehrfach, als wir kürzlich den ersten Schritt einer spannenden Innenraumbegrünung machten. Passanten blieben spontan stehen und konnten kaum glauben, was sie durch die Fenster des Neubaus sahen. Wir hatten tatsächlich einige Mühe, sie davon zu überzeugen, dass diese Pflanze absolut echt ist. So macht Grünen Spass!

Aber der Reihe nach.

🌿 Das Projekt

In einem neu gebauten Physiozentrum durften wir ein zentrales, grünes Element platzieren, das den Trainingsbereich künftig einladend strukturieren soll. Die Wahl fiel auf eine Geigenfeige (Ficus lyrata) – gegen 3 Meter hoch und mit einem Durchmesser von mehr als 2 Metern. Eine Pflanze, die den Raum sofort verändert und als natürlicher Raumteiler wirkt.

🌿 Die Geschichte dieser Pflanze

Dieses Exemplar begleitet uns bereits seit fünf Jahren. Wir zeigten es über längere Zeit als Ausstellungsstück in der Design-Ausstellung der Bruno Wickart AG. Dort liessen wir die Pflanze in ihre aktuellen Dimensionen wachsen, versorgten sie regelmässig mit Wasser und Nährstoffen und sorgten so dafür, dass sie dieses perfekte Erscheinungsbild behält. Wenn eine Pflanze über Jahre hinweg professionell gepflegt wird, sieht man das – und genau das führte wohl auch zu den ungläubigen Blicken der Passanten.

🌿 Das Gefäss

Gemeinsam mit dem Kunden entschieden wir uns bewusst für ein Gefäss aus der Serie BAQ Algar in der Farbe White. Es besteht aus einer Verbindung von Polyester und Steinsand und fügt sich mit seiner organischen, runden Form harmonisch in den modernen Neubau ein. Der Auswahl ging eine persönliche Beratung vor Ort voraus, gefolgt von Offerten mit verschiedenen Gefässvorschlägen, die wir uns in diesem Raum vorstellen konnten.

🌿 Der Transport

Eine Pflanze dieser Grösse transportiert man nicht einfach so. Wir haben dafür die geeignete Ausrüstung: einen Lieferwagen mit grossem, geschlossenem Anhänger, um die Pflanze vor Fahrtwind und Sonneneinstrahlung zu schützen. Vor Ort legten wir die Geigenfeige in waagerechter Position auf einen sogenannten CC-Wagen. Vorgängig packten wir sie sorgfältig in Wellpappe ein und umwickelten das Ganze mit Schrumpffolie. So nahm die Pflanze keinen Schaden, und wir kamen gut durch sämtliche Türen und über alle Absätze.

Das Ergebnis spricht für sich – und es ist erst der Anfang. Dieses Projekt wird weitergehen, und wir freuen uns darauf, den Raum Schritt für Schritt in eine grüne Wohlfühlumgebung zu verwandeln.

Ob Physiozentrum, Büro oder Showroom: Wer Räume mit echtem Grün aufwerten möchte, braucht nicht nur die richtigen Pflanzen, sondern auch das Wissen, wie man sie über Jahre hinweg in Topform hält – und wie man sie sicher an ihren neuen Standort bringt. Genau das ist es, was wir bei der Agentur für Grünes jeden Tag mit Freude tun.

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17/06/2026

Jede Pflanze hat ihren eigenen Rhythmus 🌿

Eine Frage, die uns bei der Agentur für Grünes regelmässig begegnet: „Kann man nicht einfach alle Pflanzen gleich giessen?" Die kurze Antwort: Nein. Die ausführliche Antwort gibt einen spannenden Einblick in unsere tägliche Arbeit.

Professionelle Pflanzenpflege ist kein Giessen nach Kalender. Es ist das Zusammenspiel aus Fachwissen, Erfahrung und einem genauen Blick auf jede einzelne Pflanze und ihren Standort. Wir möchten euch das heute an einem konkreten Beispiel zeigen.

Stellt euch eine Innenraumbegrünung mit folgenden Pflanzen vor:

🌴 Rhapis excelsa (Steckenpalme) – hoher Wasserbedarf, keine ausgeprägte Trockenheitstoleranz. Standort direkt am Fenster mit zusätzlichem Wärmeeinfluss und entsprechend erhöhter Verdunstung.

🌿 Schefflera arboricola – mittlerer Wasserbedarf, gewisse Trockenheitstoleranz. Ebenfalls am Fenster mit erhöhter Verdunstung.

🪴 Dracaena marginata und Dracaena Riki – geringer Wasserbedarf und hohe Trockenheitstoleranz.

💚 Epipremnum aureum (hängend) – mittlerer Wasserbedarf, geringe Trockenheitstoleranz. Standort auf einem Schrank ca. 4 Meter vom Fenster entfernt. Und hier wird es besonders spannend: Mit zunehmendem Wachstum und grösserer Blattmasse steigt der Wasserbedarf dieser Pflanze kontinuierlich.

🌱 Sansevieria 'Fernwood' – geringer Wasserbedarf und hohe Trockenheitstoleranz. Ebenfalls ca. 4 Meter vom Fenster entfernt.

Fünf verschiedene Pflanzenarten, zwei unterschiedliche Standorte, völlig unterschiedliche Bedürfnisse – und trotzdem soll ein einziger Giessrhythmus für alle funktionieren?

Erfahrungsgemäss können wir die Giessintervalle maximal auf einen Rhythmus von vier Wochen ausdehnen. Ob das ausreicht, hängt von den Pflanzenarten, ihrem individuellen Wasserbedarf, den Lichtverhältnissen sowie der Grösse der Gefässe und Pflanzen ab.

Entscheidend für unsere Empfehlung ist in diesem Fall die Rhapis excelsa. Aufgrund ihres hohen Wasserbedarfs, der fehlenden Trockenheitstoleranz sowie des hellen und warmen Standorts direkt am Fenster empfehlen wir einen Giessrhythmus von drei Wochen. Ein Vier-Wochen-Rhythmus ist möglich, aber wir können nicht garantieren, dass dieser langfristig ausreichend sein wird. Einen noch längeren Rhythmus können wir aus fachlicher Sicht nicht verantworten. Unsere Erfahrung sagt uns: Unter diesen Bedingungen nimmt die Rhapis excelsa Schaden, und auch die beiden Schefflera arboricola entwickeln vermehrt trockene Blätter.

Gleichzeitig kommen die Dracaena-Arten und die Sansevieria mit deutlich weniger Wasser bestens zurecht. Sie würden bei einem zu häufigen Giessen sogar eher leiden.

Genau das ist es, was professionelle Pflanzenpflege ausmacht. Wir giessen nicht einfach nach Plan. Wir beobachten, analysieren und passen unsere Pflege an die konkreten Gegebenheiten an – für jede einzelne Pflanze, an jedem einzelnen Standort.

Wer sich fragt, warum die Pflanzen im Büro oder Zuhause trotz regelmässigem Giessen nicht richtig gedeihen: Oft liegt es nicht an zu wenig Aufmerksamkeit, sondern an einem Giessrhythmus, der nicht zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Mehr über unsere Dienstleistungen rund um Innenraumbegrünung und professionelle Pflanzenpflege findet ihr auf unserer Website: www.agenturfuergruenes.ch

Denn gesundes Grün in Innenräumen ist kein Zufall – es ist das Ergebnis von Fachwissen und Sorgfalt. 🌿

Wir begrünen Innenräume, Wintergärten und Terrassen. Passend zum Lebens- und Einrichtungsstil suchen wir nach den schönsten Pflanzen und Gefässen für Sie!

Heute kam diese wunderschöne Geburtstagskarte ins Haus 🎂Seit über zehn Jahren bin ich Kunde bei Hesse Hairstyle – und je...
08/05/2026

Heute kam diese wunderschöne Geburtstagskarte ins Haus 🎂

Seit über zehn Jahren bin ich Kunde bei Hesse Hairstyle – und jedes Jahr aufs Neue werde ich mit so einer liebevollen Geste überrascht.

Auf der Rückseite stand handgeschrieben:
✨ *„Älter wird man von allein, stilvoll bleibst du ganz bewusst."*

Das nenne ich Kundenpflege mit Herz. Danke an das Team für diese schöne Aufmerksamkeit!


www.hessehairstyle.ch

💇 Wer seinen Stil über Jahre hinweg in guten Händen wissen will, braucht Menschen, die ihr Handwerk lieben – und ihre Kunden nicht vergessen.

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Eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 🌿Heute bin ich mit Freuden nach Meiringen gereist, um ein besonde...
25/04/2026

Eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft 🌿

Heute bin ich mit Freuden nach Meiringen gereist, um ein besonderes Jubiläum zu feiern.

Die Gärtnerei Aebi feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Hierzu muss man wissen, dass meine vor kurzem mit 92 Jahren von uns gegangene Grossmutter aus dieser Familie stammt. Mit vielen Erzählungen, Anekdoten und Begebenheiten hielt sie die Erinnerungen bei uns allen wach. Die familiären Verbindungen sind bis heute geblieben. Generation für Generation entwickelte sich, vergass aber nie, wo die gemeinsamen Wurzeln liegen.

Dann stand ich vor dieser beeindruckenden Yucca-Palme, die wohl gegen 100 Jahre alt sein dürfte.

Der stattliche Stamm wächst an seinem Fuss bereits über den Wegrand hinaus – ein Zeugnis dafür, wie ausdauernd Mensch und Pflanze sein können.

Beim Anblick dieser Pflanze kamen Erinnerungen hoch: Als kleiner Junge fuhr meine Oma zusammen mit dem Opa mindestens zweimal im Jahr nach Meiringen. Im Herbst freute ich mich jeweils ganz besonders auf ihre Rückkehr. Dann fand dort Chilbi statt, und jedes Mal brachte sie mir einen mit Helium gefüllten Ballon 🎈 mit. Anfang der Achtzigerjahre war das ein absolutes Highlight für einen Jungen von drei oder vier Jahren.

Zeitgleich kamen mit meinen Grosseltern kistenweise saisonale Pflanzen mit in die Zentralschweiz. Diese fanden dann im Garten rund ums Haus ihre Plätze. Ich weiss noch genau, wie mein Opa sich vor Lachen kaum zurückhalten konnte – ich reichte ihm als kleiner Junge so schnell so viele Pflanzen nach, dass er mit dem Pflanzen gar nicht mehr nachkam. 😄

Schon damals musste es bei mir immer zügig vorwärts gehen. In Geduld übe ich mich bis heute 😉.

Solche Wurzeln prägen einen Lebensweg. Wer mit Pflanzen aufwächst, trägt diese Verbindung zur Natur weiter – manchmal bis ins eigene Berufsleben.

Adresse

Industriestrasse 50
Zug
6300

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Dienstag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Mittwoch 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Donnerstag 08:00 - 12:00
13:30 - 17:30
Freitag 08:00 - 12:00
13:30 - 18:30

Telefon

+41417104373

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