13/08/2026
Die Zierkirsche mit ihrer beeindruckenden Frühjahrsblüte gehört wie viele Steinobstgehölze zu den Bäumen, bei denen der Schnittzeitpunkt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit spielt, nicht nur für die reine Formgebung.
Direkt nach der Blüte, bei möglichst trockenem Wetter, werden lediglich sich kreuzende oder eindeutig beschädigte Äste entfernt, während größere Schnittstellen zusätzlich mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden sollten, um das Eindringen von Krankheitserregern zu erschweren.
Ein Schnitt im Winter sollte bei der Zierkirsche möglichst vermieden werden, da Steinobstgehölze in der kalten, feuchten Jahreszeit deutlich anfälliger für bakterielle Infektionen über frische Schnittwunden sind, die in dieser Zeit langsamer verheilen. Der minimale Schnitt direkt nach der Blüte bei trockenem Wetter schützt die Zierkirsche am zuverlässigsten vor solchen Folgeschäden.