04/05/2026
Warmluftöfen, Kaminöfen und Heizkamine sind Einzelraumfeuerstätten, die ihre Wärme überwiegend über Konvektion, also durch Luftumwälzung, an den Wohnraum abgeben. Dabei wird die kühle, bodennahe Raumluft im unteren Bereich des Ofens angesaugt, innerhalb von Konvektionsschächten erwärmt und anschließend nach oben in den Raum geführt. Dort verteilt sich die warme Luft zunächst unter der Decke, kühlt an Umgebungsflächen wieder ab und sinkt zum Boden zurück, wodurch ein stetiger Luftkreislauf entsteht. Dieser Prozess führt zu Staubumwälzung und zu einem Entzug von Luftfeuchtigkeit, die sich an kühleren Flächen niederschlagen kann. Konvektionsöfen stellen zwar schnell Wärme bereit, benötigen aufgrund ihrer geringen Speichermasse jedoch häufiges Nachlegen von Brennstoff, um eine gleichmäßige Raumtemperatur zu halten. Zudem ist zur Erreichung einer vergleichbaren Behaglichkeit gegenüber strahlungsbetonten Feuerstätten ein um etwa dreißig bis vierzig Prozent höherer Brennstoffbedarf erforderlich. Begleitend treten ein erhöhter Asche- und Reinigungsaufwand, höhere Emissionswerte durch häufige Brennstoffneuauflage sowie ein insgesamt unruhigeres und trockeneres Raumklima auf.
Speicher‑Grundöfen arbeiten hingegen überwiegend mit Wärmestrahlung und erzeugen dadurch ein gleichmäßiges, ruhiges und als besonders angenehm empfundenes Raumklima. Diese Feuerstätten besitzen keine Luft‑Ein‑ und -Auslässe und nur einen sehr geringen Konvektionsanteil. Die beim Abbrand entstehende Wärme wird von einer großen Speichermasse aufgenommen, indem die heißen Heizgase ein mehrere Meter langes Zugsystem durchströmen, bevor sie in den Schornstein gelangen. Die gespeicherte Energie wird anschließend über viele Stunden gleichmäßig über die Ofenoberfläche an den Raum abgegeben. Dabei werden nicht primär die Raumluft, sondern Wände, Möbel und Personen erwärmt, was zu einer ausgewogenen Temperaturverteilung führt. In der Regel genügen ein bis zwei Abbrände pro Heiztag, und die Ascheentnahme ist nur wenige Male im Jahr erforderlich. Dadurch zeichnen sich Speicher‑Grundöfen durch einen sehr geringen Bedienungs‑ und Pflegeaufwand sowie einen niedrigen Brennstoffverbrauch aus.
Die oft genannte Trägheit von Speicher‑Grundöfen hängt stark von der jeweiligen Bauart ab. Schwere Ausführungen mit einer Masse von etwa zwei bis vier Tonnen verfügen über ein sehr hohes Speichervolumen und geben nach einer längeren Aufheizphase besonders langanhaltend Wärme ab. Leichte Bauarten mit etwa vierhundert bis siebenhundert Kilogramm reagieren deutlich schneller, erreichen höhere Oberflächentemperaturen und bieten eine höhere Heizleistung pro Quadratmeter Ofenfläche. Am häufigsten werden mittlere Bauarten realisiert, die einen ausgewogenen Kompromiss zwischen schneller Wärmeabgabe und hoher Speicherfähigkeit darstellen. Große Feuerraumtüren mit Kaminscheiben tragen zusätzlich dazu bei, dass bereits während des Abbrands ein Teil der Wärme unmittelbar in den Raum gelangt und so eine zügige Temperaturanhebung erfolgt.
Mit der GHM‑Baureihe bietet die Marke Quadertherm seit 2010 Speicher‑Grundöfen mit einem besonders guten Preis‑Leistungs‑Verhältnis an. Dank intelligenter Materialauswahl und durchdachter Systembauweise liegen diese Öfen in der Regel etwa zwanzig bis dreißig Prozent unter dem Angebotspreis anderer Hersteller. Zusätzlich lässt sich im Quadertherm Speichergrundofen eine exklusiv für dieses System konstruierte, Umschalteinheit für zusätzliche Flexibilität einbauen. Diese Umschalteinheit ermöglicht den Betrieb mit höherer Heizleistung bei geringerer Brennstoffmenge und schneller Wärmeabgabe an den Wohnraum in der Übergangszeit ebenso wie den klassischen Speicherbetrieb an kalten Heiztagen. In Verbindung mit der Quadertherm‑Abbrandautomatik verbinden diese Feuerstätten höchsten Bedienkomfort mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und stellen eine effiziente und komfortable Lösung für die Beheizung von Wohnräumen dar.