07/01/2026
Hier schlägt das Konjunkturpendel leider deutlich aus – und das ist mehr als nur eine statistische Randnotiz.
30 % mehr Insolvenzen sind ein klares Warnsignal, gerade für das Rückgrat unserer Wirtschaft: das ehrbare Handwerk, die kleinen Dienstleister, der lokale Handel. Wer jeden Tag sauber kalkuliert, ordentlich arbeitet und trotzdem von Kostenexplosionen, Unsicherheit und Auftragsrückgängen eingeholt wird, spürt, wie dünn die Luft geworden ist.
Besonders im Bau sehen wir aktuell, was passiert, wenn Investitionen aufgeschoben werden und Planungssicherheit fehlt. Im Handel kommt zur Konsumzurückhaltung noch der gnadenlose Online-Wettbewerb – kein neues Thema, aber 2025 offenbar mit voller Wucht.
Wichtig ist mir die Einordnung: Das ist kein Zusammenbruch des Wirtschaftsstandorts Dortmund. Aber es ist ein deutliches Alarmsignal. Neue Unternehmensgründungen allein reichen nicht, wenn bestehende Betriebe mangels verlässlicher Rahmenbedingungen auf der Strecke bleiben.
Jetzt braucht es weniger Sonntagsreden und mehr Verlässlichkeit, Planungssicherheit und praxisnahe Entscheidungen – damit solide geführte Betriebe auch eine Zukunft haben.
Gott schütze das ehrbare Handwerk.
Die Unternehmensinsolvenzen in Dortmund steigen auf den höchsten Wert seit 10 Jahren. Vor allem drei Branchen leiden unter den Turbulenzen.