08/10/2020
Oberflächenbehandlung vs. Oberflächenveredelung beim Parkett
Ist doch das Gleiche, oder?
Nein, denn wenn von der Oberflächenbehandlung gesprochen wird, ist meist die finale Behandlung wie das Versiegeln, das Ölen oder Wachsen von Parkett gemeint.
Heute soll es aber zunächst einmal um die Oberflächenveredelung gehen. Gebürstet, gehobelt, gekalkt oder geräuchert... Klingt erstmal ziemlich verwirrend, oder? Wir schauen uns deshalb die unterschiedlichen Verfahren zur Oberflächenveredelung einmal genauer an.
Gebürstetes Parkett: das Holz wird mit einer Edelstahlbürste in Faserrichtung gebürstet, weiche Teile des Holzes werden mehr oder weniger stark entfernt, übrig bleiben die harten Teile wie die Maserung bzw. die Jahresringe. Vorteil: wirkt besonders natürlich, einzigartige Haptik und tolles Laufgefühl
Gehobeltes Parkett: mit dem Hobel wird eine einzigartige Struktur erzeugt wie eine unregelmäßige Oberflächenstruktur für mehr Individualität, bis hin zu einer antiken Optik, oftmals wird die Diele zusätzlich gebürstet.
Gekalktes Parkett: besonders gut geeignet für Eichenholz, dies wird mit Wachs samt Farbpigmenten bestrichen und somit werden die Poren vollständig aufgefüllt, dadurch ensteht ein völlig neuer Farbeindruck und die Maserung des Holzes kommt mehr zur Geltung
Geräucherter Parkett: das Holz wird mit Ammoniak begast, die Reaktion mit der im Holz vorhandenen Gerbsäure macht das Holz dunkler, geschmeidiger und widerstandsfähiger und somit langlebiger
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