Löffel-Stil Koch-Blog

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Löffel-Stil Koch-Blog „Kochen mit Stil heißt nicht, überladene Gerichte zusammenzustellen, sondern auch mit einfachen Mitteln Auge, Gaumen und Magen zu erfreuen.“

Kürbissuppe mit Kartoffeln, Karotten und KokosmilchDer Kalender schreit seit dem 23.09.2026 nach Herbst, das Wetter schr...
01/10/2026

Kürbissuppe mit Kartoffeln, Karotten und Kokosmilch

Der Kalender schreit seit dem 23.09.2026 nach Herbst, das Wetter schreit nach Herbst, unsere Küche schreit nach Herbst und unser Familienschwert schreit nach der Zerteilung von Kürbissen – dem können wir nicht entgehen. Genannte Frucht gehört in die Jahreszeit wie der Frühling zu Schneeglöckchen, und aus genau diesem Grund haben wir einen Kürbis waidmännisch zerlegt.

Den Hokkaido kennen wir seit dem 16. Jahrhundert, und in unserem Rezept der Kürbis-Kokos-Sauce haben wir diesen bereits fachmännisch zerteilt, aber da geht noch was. Wir beginnen die Herbst- und Cucurbita-Saison daher mit einer adäquat wärmenden Suppe, die nicht zwingend in die indische Ecke gehört, Kokosmilch und Curry (Gold Elefant) jedoch trotzdem in diese Richtung weisen und durchaus Lust auf „mehr“ machen, wir sind jedenfalls weiter am Thema. Das aktuelle besteht aus sehr wenigen Zutaten, und nur die Dauer der Kochzeit nimmt etwas mehr in Anspruch, weswegen unsere „4 Köche“ bei der Zubereitungszeit keinen abschrecken sollten, es überfordert wirklich niemanden. Eine einzige Hürde gilt es zu nehmen, da der Kürbis selber zerteilt werden muß und dies etwas Arbeit erfordert, geschmacklich entschädigt er aber durch dieses Rezept oder viele andere, die sich daraus entwickeln lassen.

Der Kalender schreit seit dem23.09.2026 nach Herbst, das Wetter schreit nach Herbst, unsere Küche schreit nach Herbst und unser Familienschwert schreit nach der Zerteilung von Kürbissen – dem könne…

Neues unter „Messer, Tools & Co.“Neue Informationen unter „Messer, Tools & Co.“ – wir haben Updates in der Rubrik Messer...
01/10/2026

Neues unter „Messer, Tools & Co.“

Neue Informationen unter „Messer, Tools & Co.“ – wir haben Updates in der Rubrik Messer und Messerschärfer.

Neue Informationen unter „Messer, Tools & Co.“ – wir haben Updates in der Rubrik Messer und Messerschärfer. Unbedingt ansehen, es lohnt sich!

Wir eröffnen die „Federweisser“-Saison!Wer es nicht weiß: „Federweisser“ ist (in Feudal-Deutsch ;-) ) ein „edel' Gesöff“...
19/09/2026

Wir eröffnen die „Federweisser“-Saison!

Wer es nicht weiß: „Federweisser“ ist (in Feudal-Deutsch ;-) ) ein „edel' Gesöff“, welches aus frisch gepresstem und vergorenem Traubensaft hergestellt wird, als Begriff seit 1790 bekannt und vor allem dort verbreitet ist, wo sich Weinanbaugebiete befinden. „Federweisser“ wird grammatikalisch nicht gebeugt, sprich man trinkt „Federweisser“ und nicht „FederweisseN“, und der Begriff wird verwendet für alle Stufen vom frischen Most (kein bis wenig Alkohol) bis zur Vorstufe des fertigen Weins, welcher später natürlich entsprechend ausgebaut wird.

Erhältlich ist er aus deutschen Landen immer dann, wenn die gereiften Trauben gelesen und gepresst wurden. Da Italien mit der Lese meist entsprechend früher dran ist, gibt es diesen auch außerhalb unserer Weinanbaugebiete in Form von Importen, aber eben nicht aus Deutschland. Da wir in Heppenheim / Bergstraße sitzen, sei unser Hinweis erlaubt, dass wir selber natürlich erst „einsteigen“, wenn lokale Produkte zur Verfügung stehen.

Federweisser ist mit Vorsicht zu genießen, da – je nach Fortschritt der Gärung – eine gewisse Süße vorhanden ist, man ihn als „süffig“ bezeichnen kann und die alkoholischen Prozente aber trotzdem durchschlagen. Hier ist ein gewisses Maß gefragt, damit es nicht zu viel wird. Wenn man ihn nicht kennt, was wir hiermit ändern wollen.

Gereicht wird er in sämtlichen Weinregionen mit Zwiebelkuchen und läutet dort den kulinarischen Herbst ein.

Wer es nicht weis: „Federweisser“ ist (in Feudal-Deutsch ;-) ) ein „edel‘ Gesöff“, welches aus frisch gepresstem und vergorenen Traubensaft entsteht wird, als Begriff seit 1790 bekannt ist un…

Mediterranes – Speisekarte mal anders„Wenn einer mal auf Reisen geht, dann kann es was erzählen“ – gilt vor allem, wenn ...
30/08/2026

Mediterranes – Speisekarte mal anders

„Wenn einer mal auf Reisen geht, dann kann es was erzählen“ – gilt vor allem, wenn ein anderes Land sich über dessen Küche erschließt. In Venetien (genauer: Verona) waren wir schon das zweite Mal, und dessen Küche hat uns inspiriert, was unsere Caprese zeigt.
Ich schreibe hier ausnahmsweise in der 1. Person Singular, aber aus beruflichen Gründen habe ich ein Fable für Design, Typographie und erstelle seit den 90er auch Speisekarten für lokale Restaurants.

Aber die des IMPERO in Verona schlägt alle Rekorde. Herrschaften, dass ist keine Speisekarte, das ist ein Magazin (!) in Form eines Hochglanz-Playboy für Gourmets, welches weit über eine Speisekarte hinaus nicht nur die Gerichte vorstellt, sondern auf 48 Seiten die Gegend präsentiert, und sowas HABE ICH HIER NOCH NICHT GESEHEN.

Dieses Magazin erklärt und gibt Aufschluß darüber, welche Zutat aus welcher Ecke kommt und warum und seit wie lange diese verarbeitet wird, bevor man überhaupt zum Speisekarten-Teil kommt. Zudem liegen uns hier die Auflagen 007 und 009 vor, sprich das Werk erscheint offenbar in regelmäßigen Abständen neu, und da hängt viel Arbeit und Liebe dahinter. Ok, um das komplett erfassen zu können, hilft ein Grundkurs auf Italienisch, aber das sollte es bitte Wert sein (digitale Übersetzer helfen), wenn man sich der Sache fundiert nähern will.

Ich selber kann auf alle Fälle sagen, dass ich diese Art „Speisekarte“ bei uns nicht gesehen habe und es begrüßen würde, wenn unsere Gastronomie sich genauso präsentieren würde – Kochen ist irgendwo zwischen solidem Handwerk und Kunst angesiedelt und verdient es, das gerade seitens der Gäste zu würdigen!

Und ich versichere, dass mir 2025 beim Erstbesuch meine Caprese unter den Händen verwelkt ist, da ich so mit diesem Magazin beschäftigt war, dass eine Entscheidung schwer fiel: Futter für den Magen oder Futter für den inneren Grafiker.

„Wenn einer mal auf Reisen geht, dann kann es was erzählen“ – gilt vor allem, wenn ein anderes Land sich über dessen Küche erschließt. In Venetien (genauer: Verona) waren wir schon das zweite Mal, …

„Essbares Gimmick“: Themen-PastaWir sind bekennende Liebhaber von Edelstahl in der Küche, schick dekorierten Tischen, De...
19/08/2026

„Essbares Gimmick“: Themen-Pasta

Wir sind bekennende Liebhaber von Edelstahl in der Küche, schick dekorierten Tischen, Deko jeder Art und Gerichten auch „für das Auge“, und letzteres hat sich beim heutigen Einkauf aufgedrängt:Wir haben bitteschön erst Ende August, die Läden brüllen uns aber jetzt schon mit Schoko-Nikoläusen und Christstollen an, da gehen wir doch wenigstens etwas mit der Zeit und haben uns Pasta in Kürbis-Form geleistet. Da bleibt man gerüstet, immerhin ist bald Herbst und übermorgen Oktober 😉

Wir sind bekennende Liebhaber von Edelstahl in der Küche, schick dekorierten Tischen, Deko jeder Art und Gerichten auch „für das Auge“, und letzteres hat sich beim heutigen Einkauf aufgedrängt:Wir …

Tortellini mit Tomaten-Mozzarella-Creme und RicottaWir kochen wirklich sehr selten mit „Fertigprodukten“, aber gelegentl...
19/08/2026

Tortellini mit Tomaten-Mozzarella-Creme und Ricotta

Wir kochen wirklich sehr selten mit „Fertigprodukten“, aber gelegentlich unterliegen auch wir einem gewissen Zeitdruck und greifen daher zur Konserve. Zudem hat unser Rezept von „Zuppa di Zucchine mit Rucola und Basilikum“ zu einer Initialzündung geführt, da wir den Spender der Zucchini natürlich auch mit dieser Suppe bedacht haben und dieser uns den Tipp gab, dass diese Suppe auch mit etwas „Verlängerung“ (Sahne) und Tortellini als Einlage sehr gut sind.

Daher gibt es hier Tortellini.

Die Sauce aus frischen und passierten Tomaten, Rotwein, Mozzarella und Ricotta ist das Richtige, wenn es etwas schneller gehen soll. Die Zutatenbeschaffung – wenn man diese nicht sowieso an L***r hat – ist kein Problem und die Sauce selber unkompliziert, die meiste Zeit besteht auch hier aus Einkochen zur gewünschten Konsistenz. Selbige Sauce haben wir mit Tortellini verarbeitet, die ausnahmsweise Kaufware und nicht hausgemacht waren – es gibt ja noch Ziele, auf die wir zuarbeiten.

Wir kochen wirklich sehr selten mit „Fertigprodukten“, aber gelegentlich unterliegen auch wir einem gewissen Zeitdruck und greifen daher zur Konserve. Zudem hat unser Rezept von „Zuppa di Zucchine …

Zuppa di Zucchine mit Rucola und Basilikum„Zuppa di zucchine“ oder „Minestra di zucchine“ ist eine Suppe, bestehend aus ...
17/08/2026

Zuppa di Zucchine mit Rucola und Basilikum

„Zuppa di zucchine“ oder „Minestra di zucchine“ ist eine Suppe, bestehend aus Zucchini und ein Gericht, welches sich zeitlich nicht genau einordnen lässt und Raum für Fantasie lässt – von dieser haben wir hier reichlich Gebrauch gemacht. Wie in unserem Rezept „Zucchini mit Oregano, Pecorino und Pasta“ erwähnt, haben wir eine wirklich große Zucchini von Bekannten erhalten und aus dem Rest ein Gericht zusammengestellt, welches in die Ecke „Experimentelles“ gehört. Hier mal ohne historischen Bezug, mediterran ausgerichtet und aus dem gekocht, was aus unserer Sicht Sinn macht. Das Ergebnis ist wirklich lecker und nicht kompliziert, wenn auch unsere Bewertung vermuten lässt, dass viel Arbeit dahintersteckt. De facto haben wir hier nur 2.000 g einer Zucchini vom Vortag verwendet, und das Einkochen zur Suppe nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch.

Sommer-Tipp: Diese Suppe macht auch kalt eine gute Figur!

„Zuppa di zucchine“ oder „Minestra di zucchine“ ist eine Suppe, bestehend aus Zucchini, ist ein Gericht, welches sich zeitlich nicht genau einordnen lässt und Raum für Fantasie lässt – von dieser h…

Zucchini mit Oregano, Pecorino und PastaDieses Gericht haben wir schon mehrere Male zubereitet, aber bisher nicht „zu Pa...
16/08/2026

Zucchini mit Oregano, Pecorino und Pasta

Dieses Gericht haben wir schon mehrere Male zubereitet, aber bisher nicht „zu Papier“ gebracht – wir ändern das hiermit. Zudem ist es von Vorteil, wenn man gut „vernetzt“ ist und Freunde oder Bekannt einem gelegentlich gartenfrische Zutaten in die Hand drücken. Dieses Mal brauchten wir zwei Hände, da die Zucchini in der Abbildung sage und schreibe 3,7 kg wog – gewissermaßen also ein „gesunder Junge“ ;-) Daraus lässt sich mehr machen als nur Pasta, weitere Rezepte kommen hierzu in Kürze.

Zucchini ist eine Kürbis-Art, die ursprünglich aus Amerika kommt, aber sich gerade im Mittelmeerraum großer Beliebtheit erfreut, weswegen Italien im 17. Jahrhundert am 07. 05. den Brauch einführte, den „Tag der Zucchini“ (Giorno dello Zucchetto) zu feiern. Die Frucht kann gekocht, gegrillt, gebacken, in Suppen oder roh gegessen werden und erlaubt daher zahlreiche Rezept-Variationen.

Das Exemplar auf dem Foto entspricht in der Tat dem, was auch in unseren Gärten an Größe heranwachsen kann. Hierbei werden aber die Kerne entsprechen größer und müssen aufgrund Bitterkeit entfernt werden. Zucchini aus dem Markt liegen bei ca. 300 g und werden komplett am Stück verwendet, hier liegt der Unterschied in der Vorbereitung.

Dieses Gericht haben wir schon mehrere Male zubereitet, aber bisher nicht „zu Papier“ gebracht – wir ändern das hiermit. Zudem ist es von Vorteil, wenn man gut „vernetzt“ ist und Freunde oder Bekan…

Chili con Bratwurst – probieren, es schmeckt!Ein weiteres Rezept aus der Ecke „Probieren wir aus – klappt“: Unser „Chili...
11/08/2026

Chili con Bratwurst – probieren, es schmeckt!

Ein weiteres Rezept aus der Ecke „Probieren wir aus – klappt“: Unser „Chili con Carne nach Art des Hauses“ auf Bratwurst-Basis. Im Grunde entspricht dies dem Grund-Rezept, statt Hackfleisch haben wir aber Bratwurst verwendet und die Rezeptur etwas vereinfacht. Für Vorbereitung und Fertigstellung kann man ca. 30 Minuten plus Kochzeit (zzgl. der Salsa-Sauce, auch diese ist aber schnell gemacht) rechnen, es ist also durchaus für ein schnelles Abendessen geeignet.

Wer es schärfer will, dem empfehlen wir Tabasco zum Nachschärfen – wer es darauf anlegt, greift zu Dave's Insanity, dieses ist auf dem Foto abgebildet. Wir empfehlen aber im wahrsten Sinne des Wortes wärmstens, dies vorsichtig zu dosieren ;-)

Ein weiteres Rezept aus der Ecke „Probieren wir aus – klappt““: Unser „Chili con Carne nach Art des Hauses“ auf Bratwurst-Basis. Im Grunde entspricht dies dem Grund-Rezept, statt Hackfleisch …

Aus unserer Rubrik „Tipps & Tricks“:Sauce binden leicht gemachtDie Verwendung von Mehl, welches in Wasser eingerührt und...
02/08/2026

Aus unserer Rubrik „Tipps & Tricks“:
Sauce binden leicht gemacht

Die Verwendung von Mehl, welches in Wasser eingerührt und dann über ein Sieb in Saucen gegeben wird, ist der berühmte „alte Hut“ – es geht aber auch einfacher: Ziel ist es in erster Linie, in der Sauce keine Klumpen zu erzeugen, die eben dadurch entstehen, wenn man Mehl direkt in die Sauce gibt und unter Hitze verrührt.
Wenn man Saucen aus Zutaten herstellen will, die mal vorher anbrät und dann mit Flüssigkeit ablöscht, geht es aber einfacher. Gibt man beim Anbraten 1 – 2 EL Mehl dazu, verrührt dies gründlich und gibt dann die Flüssigkeit dazu, gibt es keine Klumpen und die Sauce hat eine gewisse „Vor-Bindung“, die man durch weiteres Einkochen oder Zugabe von Tomatenmark (je nach Rezept) nach Belieben weiter verdicken oder mit weiterer Flüssigkeit etwas „strecken“ kann.

Wir verweisen hier auf unser Rezept zu Pfefferpothast oder Jägersauce Variante III, die genau so gebunden wurde und in der Tat so funktioniert, wie Oma es damals gemacht hat.

(Abbildung stammt aus dem kompletten Beitrag unserer Webseite)

Saucen binden leicht gemacht Die Verwendung von Mehl, welches in Wasser eingerührt und dann über ein Sieb in Saucen gegeben wird, ist der berühmte „alte Hut“ – es geht aber auch einfacher: Ziel ist…

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