WERNER MURRER RAHMEN

WERNER MURRER RAHMEN WIR GEBEN DER KUNST DEN RICHTIGEN RAHMEN. FRAMING ART THE RIGHT WAY. Der Spezialist für Bilderrahmen in München. Entspiegeltes Museumsglas bis zu 99% UV-Schutz.

Historische, Kopien historischer und zeitgenössische Rahmen. Säurefreie und alterungsbeständige Museumspassepartouts. Konservatorische Rahmung.

Vor Kurzem haben wir für die  Edvard Munchs Gemälde „Selbstporträt (vor zweifarbigem Hintergrund)“ von 1904 neu gerahmt ...
10/04/2026

Vor Kurzem haben wir für die Edvard Munchs Gemälde „Selbstporträt (vor zweifarbigem Hintergrund)“ von 1904 neu gerahmt – mit einem Nachbau eines Plattenrahmens aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Der Rahmen ist aus Eiche gefertigt, mit nach innen schräg abfallendem Profil und brauner, holzsichtiger Oberfläche. Das Vorbild für diese Kopie befindet sich in unserer Sammlung historischer Rahmen.

Die Wahl dieses Rahmentypus basiert auf bei Munch belegten originalen Rahmen und seiner spezifischen Rahmungsweise. Der Künstler bevorzugte Rundstableisten oder einfache, flache Rahmen mit schlichter brauner, gräulicher oder weißer Fassung. Historische Fotografien von Ausstellungsansichten belegen Munchs Verwendung breiter und flacher Rahmenprofile auch für Porträt- und Personendarstellungen.

Der Plattenrahmen, der das imposante Selbstporträt nun umgibt, bildet zum Motiv ein ausgewogenes Gegengewicht. Mit den breiten Rahmenschenkeln greift er zum einen die flächige Formensprache des Gemäldes auf. Zum anderen unterstützt er, passend im Stil und aus der Entstehungszeit des Bildes – in diesem Fall die Kopie eines Rahmens aus der Zeit –, die Modernität der Malerei. Gemälde und Rahmen bilden somit eine stimmige Einheit.

Das Selbstporträt kann nun in einer Weise präsentiert werden, die der ursprünglichen Intention des Künstlers vermutlich sehr nahekommt. Bevor die Einheit von Bild und Rahmen in der Heidi Horten Collection zu sehen ist, wird das Werk als Leihgabe in der Hamburger Kunsthalle, in der Ausstellung „Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss“ (27. März - 30. August 2026) gezeigt.

Welche Geschichten Munchs Selbstporträt erzählt, warum die Erforschung von Rahmen immer auch Provenienzforschung ist und wie wir bei Nachbauten vorgehen, können Sie in unserem Blog nachlesen: https://www.murrer-rahmen.de/de/blog/munchs-selbstportraet-vor-zweifarbigem-hintergrund-in-authentischer-rahmung-heidi-horten-collection.html

Edvard Munch, Selbstporträt (vor zweifarbigem Hintergrund), 1904, Heidi Horten Collection, Foto: Atelier Walde, Wien




Craft, create, connect: Im vergangenen Herbst richteten wir gemeinsam mit WELTKUNST und Champagne Louis Roederer einen b...
06/02/2026

Craft, create, connect: Im vergangenen Herbst richteten wir gemeinsam mit WELTKUNST und Champagne Louis Roederer einen besonderen Abend in unserer Werkstatt aus und hießen Gäste aus unterschiedlichen Bereichen der Kunstwelt willkommen.

Nach einem gemeinsamen Dinner und ausgewählten Champagnern führten wir unsere Gäste durch unsere Sammlung historischer Rahmen und gaben Einblicke in unsere Forschungsarbeit zu Künstlerrahmen sowie zu historisch stimmigen Präsentationsweisen.

Umso mehr freuen wir uns, dass dieser Abend nun in der aktuellen Ausgabe der WELTKUNST festgehalten ist. Ein herzliches Dankeschön an unsere großartigen Gäste und Partner*innen für den offenen Austausch und einen wirklich inspirierenden Abend.

Mehr Eindrücke finden Sie auf unserer Website: https://www.murrer-rahmen.de/de/blog/festlicher-rahmen-fuer-kunst-und-kulinarik-weltkunst.html

Herzlichen Dank an Olaf Wiehler für die Fotos unseres gemeinsamen Abends!

Fotos: Olaf Wiehler (1,2) & WMR (3)




Gabriele Münter in New York!Letzte Woche eröffnete im Solomon R. Guggenheim Museum die Ausstellung „Gabriele Münter: Con...
10/11/2025

Gabriele Münter in New York!
Letzte Woche eröffnete im Solomon R. Guggenheim Museum die Ausstellung „Gabriele Münter: Contours of a World“ – mit rund 50 Gemälden und 12 frühen Fotografien aus Münters USA-Reisen um 1900 die erste museale Einzelausstellung der Avantgardistin in New York.

Anlässlich der Ausstellung beauftragte uns das Guggenheim New York mit der Neurahmung des Gemäldes „Verschneite Tanne (Snow-Covered Fir Tree)“, 1933. Der antike Rahmen stammt aus der Entstehungszeit des Bildes. Die rotbraune Fassung greift Münters Farbklang auf und schafft eine Verbindung zu dem dargestellten Motiv. So entsteht eine harmonische Einheit von Bild und Rahmen und das Werk ist in seinem historischen Kontext verortet.

Auch wenn wir nicht persönlich in New York sein können, freuen wir uns sehr, auf diese Weise Teil dieser besonderen Ausstellung zu sein. Ein herzliches Dankeschön an das wunderbare Team des Guggenheim New York – insbesondere an die Restaurierungsabteilung – für die hervorragende Zusammenarbeit!

Drei weitere Werke, die in der Ausstellung zu sehen sind, wurden von uns bereits in der Vergangenheit mit historischen Rahmen aus unserer Rahmensammlung gerahmt: Leihgaben der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung und des Lenbachhaus und Kunstbau München – sie sind für die Schau in die USA gereist.

Warum die Beziehung zwischen Bild und Rahmen bei „Verschneite Tanne (Snow-Covered Fir Tree)“ so stimmig ist und welche Münter-Gemälde wir außerdem bereits gerahmt haben, erfahren Sie in unserem aktuellen Blogartikel: https://www.murrer-rahmen.de/de/blog/neurahmung-fuer-grosse-muenter-ausstellung-solomon-r-guggenheim-museum-new-york.html

📍 „Gabriele Münter: Contours of a World“, Solomon R. Guggenheim Museum, New York
📅 Laufzeit bis 26. April 2026

📸Gabriele Münter, „Verschneite Tanne (Snow-Covered Fir Tree)”, 1933, Oil on plywood, SOLOMON R. GUGGENHEIM MUSEUM, NEW YORK, Gift, Blue Rider Research Trust, 1984, Foto: SOLOMON R. GUGGENHEIM MUSEUM, NEW YORK,





Pink, rot, blau - Fritz Erlers Gemälde „Rübezahl auf Reisen“ (1897) wirkt fast psychedelisch. Alles ist neu hier: die Fa...
07/03/2025

Pink, rot, blau - Fritz Erlers Gemälde „Rübezahl auf Reisen“ (1897) wirkt fast psychedelisch. Alles ist neu hier: die Farben, die frohe Ausgelassenheit der Tanzenden, die dynamische Komposition und das mythologische Fantasy-Motiv. Alles am Jugendstil war avantgardistisch. Um 1900 machten sich in München junge Künstler*innen auf den Weg, die Kunst zu revolutionieren und das Leben zu reformieren. Fritz Erler war einer von ihnen, er war Teil der künstlerischen Bewegung „Jugendstil“ – einer neuen Kunst, die Grenzen überschreiten und das Leben, den Alltag bis ins kleinste Detail durchdringen wollte. Es ging den Künstler*innen um eine gerechtere und nachhaltigere Lebensführung. Den Auswüchsen der Industrialisierung begegneten sie oft mit Motiven aus der Natur – ihre organischen, dynamisch geschwungenen Gestaltungselemente prägen die Formensprache des Jugendstils.
Fritz Erlers großformatiges Gemälde ist Teil der Jugendstilsammlung des Münchner Stadtmuseums und nun in einer gemeinsamen Ausstellung mit der Kunsthalle München zu sehen: Die Schau „Jugendstil. Made in Munich“ zeigt die wegweisenden Ideen und Inspirationsquellen, aus denen die in München ausgebildeten oder tätigen Künstler*innen ihren Stil entwickelten. Im Auftrag des Münchner Stadtmuseums rahmten wir Erlers Gemälde „Rübezahl auf Reisen“ neu: mit einer Rahmen-Rekonstruktion, die der ursprünglichen Präsentation des Gemäldes am nächsten kommt. Wie das Gemälde zur Zeit seiner Entstehung gerahmt war und welche Faktoren für unseren Nachbau ausschlaggebend waren, erfahren Sie in unserem aktuellen Blogbeitrag: https://www.murrer-rahmen.de/de/blog/ein-rahmen-fuer-em-ruebezahl-auf-reisen-em-kunsthalle-muenchen.html

Die Ausstellung „Jugendstil. Made in Munich“ in der Kunsthalle München läuft noch bis 23. März 2025 – nicht verpassen!

Fritz Erler, „Rübezahl auf Reisen“, 1897, Öl auf Leinwand, Münchner Stadtmuseum, Installationsansicht/Detail „Jugendstil. Made in Munich“, Kunsthalle München
Foto: Mara Pollak/WMR






It’s all in the Details! Die niederländische Malerin Rachel Ruysch (1664 - 1750) arbeitete mit äußerster Hingabe und Prä...
11/02/2025

It’s all in the Details! Die niederländische Malerin Rachel Ruysch (1664 - 1750) arbeitete mit äußerster Hingabe und Präzision. In ihrem Gemälde „Blumenstillleben“ aus dem Jahre 1691 ist jedes Blatt, jeder Stängel bis ins kleinste Detail erkennbar, jede Blüte ist botanisch bestimmbar. In altmeisterlicher Ausführung erschuf die Amsterdamer Malerin mit feinsten Pinseln ein nahezu fotorealistisches Blumenbild – für ihre täuschend echten Stillleben wurde sie schon zu Lebzeiten gefeiert, bewundert und avancierte zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit.
Täuschend echt bis in kleinste Detail ist auch der Rahmen, der das Meisterwerk umgibt. Im Auftrag der Hamburger Kunsthalle fertigten wir eine originalgetreue Rekonstruktion eines altmeisterlichen, niederländischen Rahmens an. Als historisches Vorbild diente ein Exemplar aus unserer antiken Rahmensammlung: Der originale niederländische Rahmen aus den Entstehungsjahrzehnten von Rachel Ruyschs „Blumenstillleben“ und unsere kunsthistorische Recherche bildeten die Basis für den Nachbau. Holzart, Profil und Fassung stimmten wir im Einklang mit dem historischen Vorbild ab und fertigten einen breiten, dunkelbraunen Rahmen mit ebonisiertem Birnbaumfurnier.

Was „ebonisiert“ heißt, welcher Rahmentypus im Holland des 17. Jahrhunderts oft verwendete wurde, warum unsere Rahmenkopie kaum vom Original zu unterscheiden ist, und mit welchen Verfahren und Kunstgriffen Rachel Ruysch ihre Blumenstillleben täuschend echt aussehen ließ, erfahren Sie in unserem aktuellen Artikel: https://www.murrer-rahmen.de/de/blog/it-s-all-in-the-details-rachel-ruyschs-blumenstillleben-1691-originalgetreu-gerahmt.html

Seit 2016 kann Rachel Ruyschs „Blumenstillleben“ zusammen mit dem rekonstruierten Rahmen in der Hamburger Kunsthalle erlebt werden. Jetzt gingen Bild und Rahmen auf Reisen und sind aktuell in der Münchner Ausstellung „Rachel Ruysch. Nature Into Art“ zu Gast. Noch bis 16. März 2025 können Sie in der Alten Pinakothek (Die Pinakotheken) über 50 Werke aus allen Schaffensperioden der Ausnahmekünstlerin sehen. Gehen Sie auf Spurensuche! Es gibt nicht nur exzentrische Details in den Blumengemälden zu entdecken, sondern auch in echten Pflanzen- und Tierpräparaten!

Rachel Ruysch, „Blumenstillleben“, 1691, Öl auf Leinwand auf Eichenholz, Hamburger Kunsthalle, Foto: WMR/Mara Pollak, Installationsansicht „Rachel Ruysch. Nature Into Art“, Alte Pinakothek






Adresse

Zennerstraße 6
Munich
81379

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:00
14:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 13:00
14:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 13:00
14:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 13:00
14:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 13:00
14:00 - 18:00

Telefon

+49897236723

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von WERNER MURRER RAHMEN erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an WERNER MURRER RAHMEN senden:

Teilen