Wir verwenden Schurwolle verschiedener Schafrassen von kleinen Herden aus der Region Niederrhein. Wir erhalten unsere Wolle von ausgesuchten Schafbesitzern, die ihre Schafe als Landschaftspfleger einsetzen. Sie halten kleine Herden im Raum Niederrhein in Offenstallhaltung. Außerdem kann es sein, dass es sich um Mischherden mit verschiedenen Schafrassen handelt. Dadurch erfüllt die Wolle nicht die
Standards, wie sie für große Wollverarbeiter nötig sind. Die Schafe müssen aber jedes Frühjahr geschoren werden. So haben wir von einem Schafhalter erfahren, dass er seine Wolle im letzten Jahr kostenpflichtig als Sondermüll in der Müllverbrennungsanlage entsorgen lassen musste. Hier treten wir auf den Plan. Wir holen die Wolle ab, säubern sie von groben Schmutz und waschen sie. Je nachdem verarbeiten wir die Rohwolle, oder die gekämmte Wolle. Wir verspinnen, weben, stricken, häkeln, nadelbinden und färben sie mit Pflanzen die wir in der Natur von Hand sammeln. Bei der Verarbeitung verzichten wir auch Chemikalien und Maschinen um die Schurwolle so schonend wir möglich zu verarbeiten. Da die Schafe z.B. auf Streuobstwiesen grasen und über den Winter lediglich mit Heu zugefüttert werden, ist auch das Tier und somit die Wolle frei von Chemikalien. Versponnen und z.B. verstrickt sorgt alleine die Faser für eine isolierende Schicht, in der Luft eingeschlossen wird und den Körper umhüllt. Somit wirkt Schurwolle klima- und temeraturausgleichend. Schurwolle nimmt bis zu einem Drittel des Eigengewichts an Feuchtigkeit auf, ohne sich feucht anzufühlen. Der Lanolingehalt (Eigenfett) schützt vor äußere Nässe und bildet Wasserperlen an der Oberfläche. Dadurch hat Schmutz und Nässe keine Chance zum Eindringen. https://www.facebook.com/pages/Nadelbinden-Feines-aus-Schurwolle-handwerklich-hergestellt?fref=ts
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