30/05/2026
Natürlich gibt es Menschen, die verletzend, manipulativ oder grenzüberschreitend sind.
Aber in meiner spirituellen Arbeit habe ich gelernt, dass wir Menschen oft sehr schnell abstempeln, sobald uns etwas unangenehm wird.
Jemand kommuniziert anders als wir. Jemand verhält sich auf eine Weise, die uns verletzt. Jemand überschreitet Grenzen. Jemand löst starke Emotionen in uns aus.
Und plötzlich ist die Person „toxisch“. 🚩
Ich finde das schwierig, weil wir dadurch nicht nur die Verbindung zueinander verlieren, sondern oft auch die Chance verpassen, ehrlich nach innen zu schauen.
Warum trifft mich genau dieses Verhalten so sehr? Warum fällt es mir bei bestimmten Menschen schwer, Grenzen zu setzen? Warum verliere ich mich in manchen Dynamiken? Warum macht mich genau diese Eigenschaft so wütend oder unsicher?
Denn Menschen sind nicht einfach Gegner. Manchmal sind sie auch Spiegel.
Sie zeigen uns Verletzungen, ungelernte Grenzen, alte Muster oder Seiten in uns, die wir selbst verdrängen.
Und nein, das bedeutet nicht, alles tolerieren zu müssen. Nicht jede Beziehung ist gesund. Nicht jeder Mensch darf Zugang zu uns behalten.
Aber ich glaube trotzdem, dass wir viel zu schnell im Außen nach Schuldigen suchen, statt uns zu fragen: Was kann ich aus dieser Begegnung über mich selbst lernen? ✨
Wie siehst du das? 💬