25/03/2025
Zum meinen aktuellen Google-Rezensionen:
Ich nehme mir Feedback von meinen Kunden immer zu Herzen und zum Anlass, besser zu werden. Für mehr Zufriedenheit auf beiden Seiten und vor allem im Sinne des Pferdes!
Da ich seit drei Jahren vergeblich versuche, den Bestätigungsprozess bei Google durchzuführen (Bin aber dran.) kann ich leider auf diese Rezensionen bei Google direkt nicht reagieren.
Deshalb möchte ich hier klarstellen, dass alle aktuellen 1-⭐-Bewertungen dort von ein- und derselben Person stammen.
Weder D. Erfurth, noch Jasmin Jerzyk sind Kunde/Kundin bei mir. Nur Frau S. ist meine Auftraggeberin.
Ich akzeptiere, dass Frau S. unzufrieden ist.
Ich akzeptiere aber nicht den Schaden, den sie mir zufügen will, indem sie gleich drei schlechte Bewertungen verfasst. Eine hätte es wohl auch getan...
Denn ich muss von meiner Arbeit mein Einkommen und das meines Kindes sicherstellen. Alleinerziehend und alleinverdienend. Nicht gerade einfach.
Für diejenigen die es interessiert, möchte ich dennoch, mangels Möglichkeit bei Google, hier Stellung beziehen, damit jede/r der/die auf Grundlage der Rezension entscheidet, ob er/sie mir einen Auftrag erteilt auf möglichst objektiver Grundlage entscheiden kann: Holt euch nen Tee! - es wird lang.😉
Vorweg:
Ich gehe mit jedem Kundenkontakt sehr gewissenhaft um. Mein Ziel sind IMMER 100%!
Zusammenfassend sind einige ungünstige Umstände zusammengekommen:
-nicht vorhersehbare Schäden am Sattel, daher ein großer Mehraufwand
-zeitraubende Kommunikation mit dem Hersteller wegen Teile-Lieferung
-Versand dorthin und zurück
-das Ganze wenige Wochen vor Weihnachten
-zwischenzeitlich Verschwund des Paketes beim Versanddienstleister (auch hierrüber habe ich Frau S. umgehend informiert und stets auf dem Laufenden gehalten. Das Ganze konnte glücklicherweise ohne Schäden geregelt werden.)
-mein Engagement im Ehrenamt, welches dazwischen kam, keinen zeitlichen Aufschub duldete und sich lediglich auf Dezember und Anfang Januar konzentrierte (was auch so kommuniziert wurde)
Im November '24 war ich bei Frau S. erstmalig zur Sattelkontrolle eines vorhandenen Sattels. Es sollte sich später herausstellen, dass dieser bereits über 27 Jahre alt war. So gut wie ungenutzt, war dies für mich beim Termin noch nicht ersichtlich, sollte aber noch relevant werden.
Ich habe mit der Kundin zusammen erst eine gründliche Anamnese durchgeführt und eruiert was ihr eigentliches Ansinnen ist und ob das so alles Sinn macht. Es wurde grundsätzlich abgeklärt, dass der Sattel auch für das Pony und die Reiterin in Frage kommt und gemeinsam beschlossen, dass er eine neue Kissenfüllung bekommt (oft anzuraten bei Pferdewechsel oder eben alter, fester oder knotiger Polsterwatte).
Des Weiteren habe ich den Ortwinkel des Ponys (oft falsch als Kammerweite bezeichnet) abgezeichnet, um in der Werkstatt am offenen Sattel abgeglichen und ggf. korrigiert zu werden.
Als Drittes habe ich vor Ort schon gesehen, dass mindestens ein Ortende gebrochen war/ sich aufgelöst hatte und ausgetauscht werden musste.
Da sich aber auch Preise für Teile mit der Zeit verändern, konnte ich vor Ort ad hoc keinen genauen Preis nennen. Ob auch das andere Ortende betroffen war, war vor Ort nicht ersichtlich. Daher habe ich dazu auch keine verbindlichen Aussagen getätigt.
Ich hatte den Sattel mitgenommen mit den Worten, dass ich mich melde, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert.
Das Teil, von dem sie meint, ich hätte es zerstört, ist eine Kunststoffschale, welche das Kissen am Baum fixieren soll. Diese war vorher schon eingerissen und ist mir beim Öffnen des Sattels dann vollständig durchgebrochen. Ich hatte zum ersten Mal mit diesem Modell zu tun und nach Rücksprache mit Kollegen hätte ich das gar nicht verhindern können. Selbst wenn - habe ich der Kundin diese sehr teure Leistung nicht (!) in Rechnung gestellt.
Nur musste das beim Hersteller angefragt und dann eingesandt und repariert werden. Und das alles kurz vor Weihnachten...
Die Kundin habe ich in derselben Minute, in der mir das passiert war, mittels eines Videos informiert und sie ins Boot geholt, damit sie sich etwas darunter vorstellen und dann selbst entscheiden kann, ob sie das machen lässt oder den Sattel in Rente schickt.
Wir sind gemeinsam alle Optionen durchgegangen.
Aufgrund Urlaub und Krankheit hat es sich über ein paar Tage gezogen, mit dem Hersteller die Möglichkeiten der Reparatur auszuloten.
Im Anschluss habe ich diese über das Alter des Sattels und die zu erwartenden Kosten sofort Rücksprache mit der Kundin gehalten. Sie hatte zugestimmt.
Vor Ort hatte ich die Kosten für das Erneuern der Kissenfüllung mit 250 € und für die Korrektur der Ortweite mit 140€ fix benannt und zusätzlich offengelassen bzw. grob eingeschätzt, was für die neuen Ortenden dazu kommt. (Das sind meine Fixpreise für diese beiden Positionen bei solch einem Sattel.) Man sieht also: 380 € können es gar nicht gewesen sein. Möglicherweise ein Missverständnis.
Ich habe also eine Kostenschätzung vorgenommen . So, wie bei nahezu jeder/m Kunden/in, da jede jede/r individuell, nur das zahlt, was an seinem/ihrem Sattel auch wirklich zu machen ist. Ich halte nichts von Pauschalen, wo andere mitbezahlen. Das finde ich unfair.
Eine Kostenschätzung ist im Unterschied zu einem Angebot auch nicht bindend. Damit will ich mich nicht rausreden, sondern lediglich darstellen, warum es hier nicht um ein verbindliches Angebot geht. Was im Übrigen von Frau S. auch nicht angefordert wurde.
Ich bin mir 100 % sicher, dass wenn ich jemals ein Angebot geschrieben, mich immer daran gehalten habe!!!
Aber ein vollumfängliches Angebot kann erst erstellt werden, wenn der genaue Umfang von Arbeit und finanziellem Aufwand für Teile bekannt ist.
Weiters habe ich den Sattel im Januar '25 Frau S. persönlich abgeliefert, ohne dafür einen Cent in Rechnung zu stellen. Das wurde nicht mal mit einem "Danke" honoriert.
Sie meldete sich einige Zeit später, dass der Sattel "nicht passe."
Was genau ihr nicht gefiel, konnte oder wollte sie nicht benennen. Ich habe Sie darauf hingewiesen, dass ich mir das gerne noch mal vor Ort anschauen und ggf. korrigieren möchte. Es ist auch überhaupt nicht unüblich, dass nach dem Erneuern der Kissenfüllung Finetuning betrieben werden muss.
Stattdessen konnte ich sie überreden, mir wenigstens Fotos von der Situation zu schicken. (Ein erbetenes Video kam nicht.) Darauf war dann absolut nichts zu erkennen, was nicht so geplant war oder nicht funktioniert. Ich habe ihr umgehend mitgeteilt, dass es genauso aussehen sollte.
Wenn sie weiterhin Zweifel daran hat und sich weigert ihre Rechnung zu bezahlen, möchte ich mir das bitte noch einmal anschauen kommen. Das wurde mir verwehrt.
Das ist allerdings einer/s Handwerkerin/s gutes Recht bei Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.
Ich habe dennoch mittels ausführlicher Erklärungen und Fotos samt Zeichnungen erklärt, worauf zu achten ist. Doppelt - weil das Bestandteil des Vor-Ort-Termins ist.
Ich habe Frau S. allerdings auch darüber informiert, dass ich ihr den erneuten Besuch in Rechnung stellen würde (wenn auch zu reduziertem Satz), sollte sich herausstellen, dass ich keinen Fehler gemacht habe.
Frau S. hat nun eine Leistung im Wert von 1.262€ erhalten und moniert die lange Dauer der Bearbeitung sowie den Preis... Weil die Anpassung und Reparatur ihres Sattels aufwendiger war.
Ich hinterfrage mich bis heute und wüsste nicht, an welchem Punkt ich anders hätte handeln können. 🤷🏽♀️
Sie hätte im guten Willen auch einfach ihren Teil der (in ihrem Augen) Abmachung (380€) begleichen und so ihren Willen zeigen können. Wahrscheinlich hätte ich es dabei belassen um unser aller Nerven zu schonen. So musste ich schon den 380 € über 7 Wochen lang nach Fälligkeit hinterherlaufen.
Ein angemessener Ton der Dienstleisterin gegenüber hätte bewirkt, dass ich höchstwahrscheinlich nicht auf die Zahlung der 510 € bestanden hätte.
Wie Frau S. bereits schreibt, habe ich den Betrag, nachdem sie ihren Unwillen geäußert hatte, aus Kulanz spontan und vor Ort von 580 € auf 510 € reduziert.
Verständnis habe ich! Aber ich finde es mehr als unangebracht, mir gleich drei negative Bewertungen reinzudrücken.